Let it rain over me

Wenn Marc Anthony und Pitbull singen

Let it rain over me, I’m rising so high
Out of my mind, so let it rain over me

Ay ay ay, ay ay ay let it rain over me
Ay ay ay, ay ay ay let it rain over me

sprechen sie von der weiblichen Ejakulation. Ganz bestimmt. Was könnten sie sonst meinen?

Squirting ist ein Phänomen. Manchen Frauen passiert es unbewusst und sie schämen sich „Ihhh wie peinlich, ist ja Pipi“. Manche halten es zurück und sie wissen gar nicht, was sie sich damit verkneifen.

Meine erste Erfahrung mit dem Thema war, dass ich – ziemlich jung, im ersten Jahr meiner regelmäßigen sexuellen Aktivität – wohl feucht gekommen bin, ich vermute, dass der Grund dafür war, dass wir einfach stundenlang gebumst haben und irgendwann gibt jeder G-Punkt auf 😉
Ich war gerade oben, als ich es bemerkte und war total panisch, weil ich dachte, das Kondom ist gerissen, weil es irgendwie ähnlich wie Sperma roch. Mein Freund hat relativ gleichgültig gesagt „Na das warst wohl eher du, ich hab‘ das mal bei Gina Wild gesehen, dass das geht.“ Ich habe mich damit nicht weiter beschäftigt.

Wenn wir von Gina Wild sprechen und im Porn-Business bleiben: Squirting im Porno ist ja auch eines der mächtigsten Dinge, aber doch auch etwas realitätsfern. Jede Frau, die im Porno eine andere Frau spritzen (und ja, ich sage spritzen!) sieht, denkt sich: Wenn das Squirting ist, kann ich das nicht, bei mir kommt das nicht mit 100 km/h raus!?

Aber klar, geil sieht es aus. Und das ist vielleicht auch der Reiz daran. Es zu trainieren, es hinzukriegen. Ich bin ja neugierig genug und als ich diesen Artikel Squirting: Wie Du garantiert (fast) jede Frau zum Squirten bekommst von Oliver Flesch gelesen habe, war mein Eifer geweckt.

Mein Fazit: ein durchblutungsförderndes Gel muss schon großzügig mit am Start sein und wenn du es alleine machst, kann man mit weniger Verrenkung und um sich vor einer Sehnenscheidenentzündung zu schützen mit einem G-Punkt-Toy arbeiten. Es geht nämlich nicht so flott, wie wenn man „normal“ masturbieren würde, mit dem Ziel, einfach einen Orgasmus zu haben. Denn Orgasmus und der Moment des Squirtings sind nicht miteinander verbunden zwingenderweise. Auch vom Gefühl und Erlebnis her kann man beide Momente von einander unterscheiden. Also eigentlich könnte man stundenlang masturbieren, kommen, squirten, kommen und so weiter.

Wirklich spannend war für mich die Erfahrung, dass wirklich der Punkt kommt, an dem es voll abgeht, es geht richtig rund und dann geht im Kopf die Alarmlampe an „Oh oh! Ich müsste exakt jetzt pinkeln!“ und der normale Reflex wäre, unbewusst anzuspannen. Aber genau das ist der ausschlaggebende Moment, in dem man genau das Gegenteil vollbringen muss. Mental massiv gegen diese körperliche Reaktion anlaufen und plötzlich plätschert es! Es ist mal mehr ein Platschen, mal ein Schwappen, also nicht wie aus dem Feuerwehrschlauch (sorry, falls das jetzt enttäuschend ist). Und nein, es ist kein Pipi, es ist ein Sekret, das in einer Drüse gebildet wird, die der männlichen Prostata entspricht.

Wer es probieren will, muss sich einfach im Kopf locker machen: keine Angst vor der Flüssigkeit, denn es kein Pipi. Legt größere Handtücher bereit oder schützt das Bett mit einer Unterlage. Und unter Zeitdruck, schnell bevor die Familie zum Kaffee kommt, würde ich das Projekt auch nicht starten. Macht es euch gemütlich und freut euch auf der Ereignis, denn gerade hier gilt: der Weg ist das Ziel.

Ein Kommentar zu „Let it rain over me

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